CBD und das Mischen mit Lebensmitteln und Getränken

Autor: Goose am 16. Oktober 2020 

Cannabidiol, abgekürzt CBD, ist eine nicht-toxische Verbindung, die in der Cannabispflanze gefunden wird. Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass CBD die selben psychoaktiven Eigenschaften wie Marihuana habe. Cannabidiol ist nur eine der vielen Verbindungen, aus denen die Cannabispflanze besteht. Die Cannabidiolverbindung wird als Öl extrahiert, das allgemein als CBD-Öl bezeichnet wird.

CBD wird schon seit geraumer Zeit für den menschlichen Verzehr verwendet, und zusätzlich zur Einnahme von reinem Bio CBD-Öl finden die Menschen immer kreativere Wege, CBD in Form von mit CBD angereicherten Nahrungsmitteln und Getränken einzunehmen.

Hanfblätter im Hintergrund und darauf liegt ein Fläschen, dass aussieht wie ein CBD-Öl-Fläschen
Photo by Kimzy Nanney on Unsplash

 

Allgemeine Vorteile von CBD

 

In Studien konnte nachgewiesen werden, dass der CBD-Wikstoff eine der entzündungshemmendsten Eigenschaften hat, die in der Natur vorkommen. Ebenso bekannt ist die Wirksamkeit bei pädiatrischen Behandlungen von Epilepsie und Schlaflosigkeit. Auch anti-psychotische Eigenschaften werden dem CBD zugeschrieben. Hanftropfen mit weniger als 0,2 Prozent THC wirken nicht psychoaktiv und sind in Deutschland legal.

Menschen, die das biologische CBD-Öl einnehmen, berichten oftmals davon, dass das Öl eine beruhigende Wirkung hat. Auch der Schlaf ist bei Vielen tiefer und besser und Schmerzen jeglicher Art können weniger werden oder sogar komplett verschwinden. Sogar Tiere profitieren von dem immer bekannter werdenden Hanföl.

 

CBD das neue Trendfood?

 

CBD-getränkte Lebensmittel und Getränke sind eine neue Art von aufkommenden Nahrungsmitteln, die wegen ihrer angeblichen "Wohlfühl"-Wirkung energisch als gesunde Lebensmittel und in einigen Fällen als gesunde Alternativen zu Alkohol, Zucker und Opioiden vermarktet werden. Es ist jedoch zu beachten, dass diejenigen, die CBD mit der Absicht einnehmen, einen "Rausch" zu bekommen, ziemlich enttäuscht sein werden. Es gibt jedoch Anwender, die CBD-vermengte Lebensmittel zu sich nehmen, die berichten, dass es zu einer Verringerung der Angstgefühle führt.

Heute werden die Konsumenten mit einer Vielzahl von CBD-Esswaren verwöhnt, aus denen sie wählen können. Von Gratis-Zuckergummis für Diabetiker über Süßigkeiten, modifizierte Versionen von Brownies bis hin zu Proteinriegeln für Sportbegeisterte, ist die Liste der CBD-Produkte endlos.

 

CBD Rezepte?

 

Zunächst einmal ist kein Rezept erforderlich, denn es ist einfach, mit der Dosis Schritt zu halten. Die Menge an CBD, die man mit einem Öltropfen einnimmt, zu messen, kann mühsam sein. Das ist der Vorteil von CBD-Lebensmitteln und Getränken, da sie oft bereits mit entsprechenden CBD-Dosen gekennzeichnet sind, um den Verbrauchern zu helfen, die Menge an CBD, die sie in ihrem Körper aufnehmen, einschätzen zu können. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte sich im Netz oder bei einem Spezialisten erkundigen, welche Mengen an Hanftropfen am besten für jeden einzelnen geeignet sind. Bis heute sind im Übrigen keinerlei Nebenwirkungen bei der Verwendung von Bio CBD-Ölen bekannt.

Ein weiterer Punkt ist, dass die Wirkung länger anhält, wenn CBD sublingual oder durch Vaping eingenommen wird, da es dadurch schnell in den Blutkreislauf gelangt und somit rascher zu entsprechenden Ergebnissen führt. Der Nachteil hierbei ist jedoch, dass es weniger lange im Körper wirkt. Wenn CBD dagegen in Form von Essen oder Getränken eingenommen wird, muss es durch das Verdauungssystem geleitet werden, wo es seine Wirkungskräfte länger freisetzen kann. CBD-Lebensmittel und Getränke wirken sich auf den ganzen Körper aus, und haben den Vorteil, dass sie durch deren guten Geschmack eine bessere Möglichkeit bieten, Nahrungsergänzungsmittel regelmäßig zu den täglichen Mahlzeiten einzunehmen.

Wenn man sich sicher ist, welche Dosierung für einen geeignet ist, kann man auch ganz einfach eine CBD-Mahlzeit oder Getränke selbst herstellen. Angefangen beim Morgenkaffee oder Kombucha bis hin zu verschiedenen Online-Rezepten, die zu diversen Anwendungsmöglichkeiten anregen. Am wichtigsten ist, dass man ein qualitativ hochwertiges Produkt aus Bio CBD-Öl (https://www.sativida.de/collections/cbd-ol) kauft, wenn man davon ein paar Tropfen zu seinen Lieblingsrezepten gibt. Achtet bitte auch darauf, dass das Öl keinerlei Herbizide, Pestizide, Gentechnik, Schwermetalle, etc. enthält, regelmäßig laborgeprüft wird und aus dem vollen Spektrum der Hanfpflanze ohne Fremdölbasis besteht.

Gerade wenn man den Geschmack des meist sehr bitteren Öls nicht so gerne hat, kann durch individuelle Selbstkreationen die gesunde Aufnahme erleichtert werden. Aber bitte denkt immer daran, wenn CBD-Öl erwärmt wird, sollte darauf geachtet werden, dass die Mischung nicht zu hoch temperiert wird, da sie ansonsten an Potenzial verlieren kann.

Zu guter Letzt sei noch gesagt, dass es etwa 30 Minuten bis zwei Stunden dauern kann, bis man die Wirkung spürt. Somit seid also geduldig und esst oder trinkt nicht zu viel auf einmal. Auch wenn man zum allerersten Mal ein reines CBD-Öl einnimmt, ist es eher unwahrscheinlich, dass man gleich nach der ersten Anwendung eine Wirksamkeit feststellen kann.Oftmals ist eine längere Anwendungsdauer erforderlich, um die nachgesagten, wundersamen Vorteile der Hanftropfen beurteilen zu können.

Immer wieder zeigt uns die Hanfpflanze, was alles in ihr steckt – ob als Heil- oder Nutzpflanze – dieses Kraut hat es in sich und wird uns wohl auch in Zukunft noch mit vielen beeindruckenden Eigenschaften überraschen.

Kategorien: Gesundheit Rubriken: Alternative Medizin, Hanf, Pflanzen
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