US-Behörde verbietet giftige Chemie für Bienen

Autor: Gute Nachrichten am 14. August 2014 

In Naturschutzgebieten in den USA ist der Einsatz von für Bienen tödlichen Pestiziden ab 2016 verboten. Dieser Beschluss soll landesweit für alle National Wildlife Refuges gelten, wie Regenwald.org am Dienstag berichtete.

Honigbiene, positive nachrichten
© Rakib Hasan Sumon / flickr.com (CC BY 2.0)

In den USA und in Europa könne man seit einigen Jahren ein dramatisches Bienensterben beobachten. Experten sehen als eine der Ursachen die Verwendung von sogenannten Neoincotinoiden. Dabei handelt es sich um Gifte, die auf diverse Samen, wie Raps, Sonnenblumen und Mais aufgetragen werden und auf diesem Weg in die Umwelt gelangen.

Diese Pestizide stellen auch ein tödliches Risiko für Schmetterlinge, Vögel, Fische und Säugetiere dar.

Jene Gifte werden bereits seit dem Jahr 2013 von der Europäischen Union verboten. Produziert werden sie von den Konzernen Bayer, Syngenta und BASF. Alle drei Unternehmen klagen gegen die Verbote in Europa.

In den rund 60 Millionen Hektar großen US-National Wildlife Refuges, werden neben den Neoincotinoiden auch gentechnisch manipulierte Pflanzen verboten, bei deren Anbau gefährliche Chemikalien zum Einsatz kommen.

 

Quelle:

regenwald.org

ardmediathek.de

Kategorien: Umwelt Rubriken: Erde, Pflanzen
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