Nachhaltigkeit in Unternehmen – Die Deutschen sehen die Industrie in der Pflicht

Autor: Goose am 7. Mai 2014 

Seit 1994 steht der Umweltschutz in Deutschland als Staatsziel im Grundgesetz. Man könnte also behaupten, die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit haben in der vereinten Bundesrepublik so etwas wie Tradition. Das Bewusstsein für die Umwelt und den Schutz nachkommender Generationen wird hierzulande großgeschrieben, darüber herrscht kaum ein Zweifel. Eine ganze Reihe umweltschonender Maßnahmen werden von Otto Normalverbrauchern tagtäglich ergriffen, sei es Mülltrennung, Flaschenpfand, die Verwendung von Recyclingmaterialien, Ökostrom aus der Steckdose oder die fachgerechte Entsorgung von Batterien etc. Ein Blick auf das Gesamtszenario verrät jedoch: es müssen nicht nur die einzelnen Bürger Verantwortung für ihre Umwelt übernehmen, es sind vor allem die Unternehmen, die einen ernstzunehmenden Beitrag leisten können und sollen.

Stapel Zeitungen, positive nachrichten
© Halina Zaremba / pixelio.de

Es gibt eine ganze Reihe Industriezweige, die eine ganze Menge wertvoller Ressourcen verbrauchen. Deshalb ist es hier umso wichtiger, verantwortungsvoll und möglichst sparsam damit umzugehen. Ein Ressourcen-intensives Business ist die Papierindustrie. Für die Herstellung von Papier ist Zellulose unabdingbar, ebenso wie Wasser. Ohne Wasser und Pflanzenfasern liegt am nächsten Morgen keine Zeitung am Kiosk, es hängt kein Toilettenpapier auf dem Halter und es landet keine Post im Briefkasten. So wichtig das Material in unserem Alltag auch ist, es lässt den Produzenten keine Narrenfreiheit in der Produktion. Ein verantwortungsvoller Umgang und möglichst sparender Verbrauch sind essentiell, damit auch die Industrie einen effektiven Beitrag zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit leisten kann. Recyclingpapier ist ein Produkt der Industrie, welches nachhaltigen Einfluss auf unser Konsumverhalten und die Umwelt hat.

 

Ressourcen schonen und Vertrauen schaffen

Aber nicht nur die Produzenten der Papierbranche sind in der Pflicht, auch weiterverarbeitende Unternehmen. Druckereien zum Beispiel. Auch sie haben ein erhöhtes Energiesparpotenzial, wenn Wasser und Ressourcen, sprich Papier und Farben, sparsam einsetzen. Bei CEWE Print gehört Nachhaltigkeit fest zum Geschäftsprinzip. Die Onlinedruckerei, die verschiedenste Printprodukte von Visitenkarten bis hin zu Stadionmagazinen anbietet, arbeitet mit verschiedenen Partnern aus dem Bereich Klimaschutz und Umweltbewusstsein zusammen, unter anderem dem FSC® und der Niedersächsischen Allianz für Nachhaltigkeit. Außerdem werden alle Bestellungen bei CEWE mit GoGreen CO₂-neutral versandt.

Es reicht aber natürlich nicht, wenn nur einzelne Unternehmen sich in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz engagieren bzw. ressourcenschonend agieren. Noch immer haben Verbraucher den Eindruck, den meisten großen Unternehmen sei Umweltschutz weitestgehend egal. Schlimmer noch: Etwa zwei Drittel der Bundesbürger glauben laut einer aktuellen Studie den Unternehmen nicht, wenn sie mit ihren Umweltschonenden Produkten werben. Es wird wohl noch etwas mehr ehrlichen Einsatz seitens der Industrie bedürfen, bevor die Verbraucher der Mehrheit der Unternehmen in dieser Hinsicht vertrauen.

Kategorien: Wirtschaft Rubriken: Recycling
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