Feldheim: Ein Dorf mit eigener Energieversorgung

Autor: Gute Nachrichten am 27. Februar 2013 

Die brandenburgische Stadt Treuenbrietzen hat einen Ortsteil namens Feldheim. In diesem dörflichen Ortsteil hat man es geschafft, ein Gesamtkonzept zu entwickeln, das Feldheim dezentral und regenerativ mit Energie versorgt wird. Das gilt für dort ansässige Unternehmen, den Privathaushalten und der Kommune. Geschafft hat man dies auch durch die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Treuenbrietzen, den Bewohnern in Feldheim und dem Projektentwickler Energiequelle GmbH.

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Alle Haushalte in Feldheim werden autark über separate Verteilernetze mit Strom und Wärme versorgt. Als Energielieferanten dienen Erneuerbare-Energie-Anlagen, die sich quasi vor der Haustür befinden. Es handelt sich dabei um moderne Windenergie- und Biogasanlagen, die geplant, schlüsselfertig gebaut und über das neue Verteilersystem zu einem örtlichen Energieversorgungsnetz verknüpft wurden.

Um die Versorgungssicherheit auch in Spitzenzeiten zu gewährleisten, wird in einer zweiten Ausbauphase ein Batteriespeicher der neuesten Generation installiert, der den überschüssigen Strom aus „stürmischen“ Tagen zwischenspeichert. Für den zusätzlichen Wärmebedarf an besonders kalten Tagen hat man ein modernes Hackschnitzel-Heizwerk erbaut.

Da man Wärme und Strom selbst erzeugt und verteilt, ist man völlig unabhängig von überregionalen Energieversorgern. Die hohen Investitionskosten teilen sich die Gemeinde und die Anwohner. Weiterhin fließen zusätzliche Mittel des Landes Brandenburg, die aus EU-Fördertöpfen stammen.

Man sieht, wenn alle an einem Strang ziehen, lassen sich viele Projekte auf den Weg bringen. Man muss sich nur einig sein, wie im vorliegenden Fall  Stadt, Land und Bewohner.

 

Quelle:neue-energien-forum-feldheim.de

Kategorien: Umwelt Rubriken: Alternative Energien
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