Anonymer Spender sendet Tsunami-Opfern Goldbarren per Post

Autor: Gute Nachrichten am 18. Februar 2013 

Ein Hafenarbeiter erhielt ein anonymes Paket, dessen Inhalt zwei Goldbarren im Wert von fast 190.000 Euro waren. Das großzügige Geschenk stammt von einem anonymen Geber. Das Paket kam kurz vor dem zweiten Jahrestag des Tsunamis in Japan in der gebeutelte Stadt Ishinomaki an.

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Der Geber verschickte zwei Goldbarren im Wert von circa 190.000 Euro.
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Kunio Sunow, Chef der Hafenbetreibergesellschaft in der nordostjapanischen Stadt Ishinomaki öffnete ganz beiläufig das besagte Paket, da dessen Inhalt mit "Diverses" deklariert gewesen sei. Er traute seinen Augen kaum als er den Inhalt sah. Wegen des Gewichts dachte Sunow, dass sich eventuell Bücher in dem Päckchen befinden könnten. Er erzählte, dass er fassungslos gewesen sei, weil sich darin zwei Barren mit 24 Karat befanden.

Wer der mysteriöse Absender war, ist nicht bekannt. Abgesendet wurde das großzügige Geschenk in Nagano, nordwestlich von Tokio, und es sei keine Nachricht beigefügt worden. Sunow sagte erfreut: "Es ist großartig zu wissen, dass wir nicht vergessen wurden". Wofür er das Goldgeschenk einsetzen wolle, wisse er noch nicht.

Doch Kunio Sunow ist nicht der einzige, der ein solch ungewöhnliches Geschenk erhalten hatte: Auch eine nichtstaatliche Organisation, die sich für den Wiederaufbau einsetzt, sowie eine weitere Organisation konnten sich freuen, wie japanische Medien berichteten.

 

Quelle: focus.de

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