Einzelne Stufen nehmen und Kalorien loswerden

Autor: Gute Nachrichten am 18. Dezember 2012 

Eine gute Nachricht für jeden, der körperlich in der Lage ist, zu gehen und zudem ein paar Kalorien loswerden möchte: Aus einer aktuellen Studie der University of Roehampton geht hervor, dass mehr Kalorien verbrannt werden, wenn man eine Stufe nach der anderen einzeln steigt, als jede zweite zu überspringen.

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Die Treppe langsam, Stufe für Stufe hinaufzugehen, verbrennt mehr Kalorien, als mehrere Stufen auf einmal zu nehmen.
© Karl Strebl / pixelio.de

Schnell sein ist nicht alles - Langsamkeit zahlt sich durchaus aus: Man könnte meinen, dass man mehr Energie verbraucht, wenn man mehrere Stufen auf einmal nimmt, doch gerade bei langsamen Hinaufgehen ist das der Fall. Die Wissenschaftler fanden nämlich heraus, dass beim Erklimmen von 15 Metern einzelner Stufen etwa 300 Kalorien verbrannt werden. Beim schnellen Hinaufsteigen und dem Überspringen jeder zweiten Stufe hingegen, werden etwa 260 Kalorien abgebaut.

Wenn man effektiv Kalorien verbrennen möchte, ersetzt das Treppensteigen deswegen natürlich nicht etwa intensives Krafttraining oder Ausdauertraining wie Joggen. Ganz zu schweigen von einem sogenannten Intervalltraining, bei dem dieselbe Übung beispielsweise 10-mal hintereinander ausgeführt wird, während zwischendurch immer wieder eine circa 15-sekündige Pause herrscht. Nach etwa fünf Wiederholungen kommt dann eine andere Übung an die Reihe, bis man im Idealfall ein Ganzkörpertraining absolviert hat. Doch auch Stufen-Steigen ist für die Ausdauer sehr gut. Einzig beim Abwärtsteigen könnten die Knie durchaus belastet werden. Menschen mit starkem Übergewicht oder Knieproblemen sollten, bevor sie die Treppe wieder hinuntergehen, nach Möglichkeit lieber den Lift nehmen.

Treppensteigen ist im Allgemeinen gesund für das Herzkreislaufsystem und steigert die Belastbarkeit und Muskulatur. Das Beste ist, dass man es in Beruf- und Alltagsleben integrieren kann.
Vielleicht überlegt man es sich ja beim nächsten Mal und nimmt statt dem Aufzug doch mal die Treppe – langsam, Schritt für Schritt, versteht sich. 🙂

 

Quelle: pressetext.com

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