Humanitäre Gesten aus dem Iran und Kuba gegenüber den USA

Autor: Gute Nachrichten am 3. November 2012 

Seit der Machtübernahme von Fidel Castro in Kuba im Jahr 1959 und seit dem Sturz von Schah Reza Pahlawi im Jahr 1979 im Iran, muss man, wenn man überhaupt von Beziehungen zwischen Kuba und den USA beziehungsweise zwischen dem Iran und den USA sprechen will, diese als feindselig bezeichnen.
Diese Feindseligkeiten gehen jeweils von beiden Staaten aus. Es geht hier nicht darum zu klären, wo oder bei wem hier die Schuld liegt. Das übersteigt unsere Ansprüche bei weitem. Zumal es im Allgemeinen noch nie etwas gebracht hat, über Schuld zu diskutieren.

Seit der Hurrikan "Sandy" über den Nordosten der USA hereingebrochen ist, geschehen Dinge, die man noch vor wenigen Tagen nicht für möglich gehalten hätte.

Kubas neuer Staatschef, Raúl Castro, der Bruder von Fidel Castro, drückte offiziell sein Bedauern über die Opfer in den USA und in anderen Ländern wie den Bahamas, Haiti, Jamaika und Kanada aus. Auch auf Kuba kamen durch "Sandy" mindestens elf Menschen zu Tode.

Noch ungewöhnlicher ist die Reaktion aus dem Iran. Der Vorsitzende des Roten Halbmonds, das ist das Pendant zu unserem Roten Kreuz, Mahmud Mosafar, hat den USA die Hilfe des Iran bei der durch "Sandy" verursachten Katastrophe angeboten. Er sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Fars, dass der Iranische Rote Halbmond große Erfahrungen mit Stürmen und Überschwemmungen habe. Auch schwere Erdbeben hat es bereits im Iran gegeben.

Beide Reaktionen, sowohl  aus Kuba als auch aus dem Iran, kann man zumindest als ungewöhnlich, wenn nicht sogar als hoffnungsvoll bezeichnen.

 

Quelle: hintergrund.de

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