Stark in der Wirtschaftskrise

Autor: Gute Nachrichten am 23. Oktober 2012 

Der Industriestandort Deutschland kommt gut durch die Krise. Die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" zitiert aus einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums, die gestern veröffentlicht wurde, dass die größte Volkswirtschaft Europas den Anteil der Industrie an der Wertschöpfung in den vergangenen 15 Jahren gehalten hat und zuletzt sogar noch steigern konnte.

Made in Germany 2012
Bild-Quelle: Gerd Altmann / pixelio.de

Im Jahr 2011 lag der Anteil der Industrie bei rund 23 Prozent, während er in Italien zuletzt 16 Prozent, in Spanien 13 Prozent und in Frankreich und Großbritannien rund 10 Prozent betragen habe. Wegen seiner starken Industrie ist Deutschland besonders gut durch die Krise gekommen, davon sind die Verfasser der Studie vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln überzeugt. Der wichtigste Faktor hierbei ist die Erholung beim Export. Für die kommenden Jahre seien die Standortbedingungen in Deutschland als gut bis sehr gut zu beurteilen, schreibt die FAZ und beruft sich dabei ebenfalls auf die Studie.

In allen westlichen Staaten ist wegen der in den letzten Jahrzehnten andauernden Verlagerung der Produktion in die Schwellenländer der Anteil der Industrie immer weiter gesunken. Dafür wurden der Sektor Dienstleistungen und Services in diesen Ländern gestärkt. Mittlerweile gibt es jedoch eine Art von Umkehreffekt. Politiker in vielen westlichen Ländern, auch in den USA, machen sich wieder zunehmend stark für die Ansiedlung von Industriebetrieben. Dafür gibt es zwei Gründe: Man will die Abhängigkeit von ausländischen Zulieferern verringern und den eigenen Export stärken.

Ins gleiche Horn stoßen SPD und die Gewerkschaften, die einen Richtungswechsel in der Wirtschaftspolitik innerhalb der EU fordern. Man möchte ein Wachstum sehen, das wieder auf reale Werte statt auf fiktive Finanzvermögen aufgebaut ist.

Das Lob für die deutsche Industrie hört man natürlich bei Arbeitgebern und bei den Gewerkschaften gerne und auch wir geben diese gute Nachricht über unsere deutsche Industrie gerne weiter.

 

Quelle: n-tv.de

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