Update zum Thema ″Kalte Fusion″

Autor: Gute Nachrichten am 15. Oktober 2012 

Stammleser unserer Seite erinnern sich vielleicht, dass wir bereits dreimal über die Kalte Fusion berichtet haben. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Beiträge vom 12. Dezember 2011 und vom April 2012 (siehe auch unten).

E-cat Zukunft
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Das Magazin "E-Cat World" hat anlässlich eines Interviews mit Andrea Rossi einige interessante Details zum Thema Ecat in Erfahrung bringen können. Laut Herrn Rossi hat er mittlerweile die Firma Siemens als Partner mit an Bord. Weiter hat Herr Rossi Informationen zu den Geräten weiter gegeben. Das Design des kleinen 10-kW- Ecat wäre nun fertig und die ersten Testläufe seien abgeschlossen. Nun würden die automatisierten Produktionsanlagen in den USA fertig gestellt werden. Der Verkaufsstart sei für die kommende Heizsaison, also für den Winter 2013/14, vorgesehen. Im Herbst soll nun – endlich – der theoretische Hintergrund dieser neuen, revolutionären Energieerzeugung veröffentlicht werden. Die Einheit für den Privatgebrauch wird eine Größe von rund 30,5 x 30,5 x 10 Zentimeter haben und etwa neun Kilogramm wiegen. In den USA wird das Gerät zwischen 600 und 900 Dollar kosten.

 

Was hat Herr Rossi eigentlich entwickelt?

Im Januar 2011 hat der italienische Unternehmer Andrea Rossi behauptet, dass er ein Fusionskraftwerk entwickelt habe. In diesem Kraftwerk werden Nickel und Wasserstoff mithilfe eines Katalysators zu Kupfer verschmolzen und dabei wird Wärme erzeugt. Da keine radioaktiven Substanzen dabei Verwendung finden, kommt es zu keiner Strahlung. Sein Name für die Konstruktion: Energy Catalyzer oder kurz Ecat. Vorgeführt wurde die ganze Anordnung im Januar 2011 an der Universität in Bologna. Da es bis jetzt keine unabhängigen Überprüfungen der Behauptungen von Rossi gibt, ist das Ergebnis in der Fachwelt sehr umstritten. Rossi lässt keine solchen Tests zu, weil er Angst hat, die Konkurrenz könnte ihm seine Ideen stehlen. Er sagt, dass sein Produkt sich auf dem Markt beweisen wird. Allerdings konnte ihm bis jetzt auch kein Betrug nachgewiesen werden.

 

Wo kann man Ecats kaufen?

Kaufinteressenten für die Version für den Hausgebrauch können sich auf der Internetseite von Ecat in eine Warteliste eintragen. Bisher sind schon Tausende von Vorbestellungen eingegangen. Die Lieferzeit liegt zwischen 12 bis 18 Monaten. Geräte für den industriellen Gebrauch sind wohl in drei Monaten auf dem Markt.

 

Was kostet das Gerät im laufenden Betrieb?

Für die Befüllung der Heim-Variante mit Brennstoff sind laut Rossi im Jahr "weniger als ein paar Dutzend Dollar" fällig. Die Ecat – Box kann sehr einfach an bestehende Heizsysteme angeschlossen werden.

Warten wir ab, was bis nächsten Winter geschieht. Wir bleiben jedenfalls an der Geschichte dran. Vielleicht hat Trendforscher Gerald Celente recht, der bereits anfangs 2011 gesagt hat: "Das ist so groß wie die Erfindung des Feuers oder des Rades."

 

Quelle: brennstoffspiegel.de

Kategorien: Umwelt Rubriken: Alternative Energien, Kalte Fusion
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