Schmetterlinge – Vorboten für eine intakte Umwelt

Autor: Gute Nachrichten am 1. Oktober 2012 

Je mehr Schmetterlinge desto gesünder ist unsere Umwelt: Die Zahl der hübschen Insekten mit deren oftmals bunten Flügeln erfreut das Herz und vermittelt oftmals ein Gefühl von Leichtigkeit. Zudem geben Schmetterlinge Auskunft darüber, wie gut andere Tier- und Pflanzenarten in einem Gebiet wachsen und gedeihen.

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Bild-Quelle: Franziska Kleinschmidt / pixelio.de

Eine eher unschöne Nachricht ist die britischer Naturschützer: Deren Zählungen zufolge konnten sie einen Rückgang der Schmetterlinge und Motten auf den Inseln um etwa drei Viertel im zurückliegenden Jahrzehnt feststellen. Ein Beispiel zeigt, dass die Populationsstärke das Roten Admirals binnen zehn Jahren um 24 Prozent sank. Das Zurückgehen der Schmetterlinge und Motten ist hierbei allerdings nicht auf einzelne Arten zu reduzieren.
Eine Folge weniger Schmetterlinge ist, dass es dann auch weniger Vogelküken gibt, denn diese ernähren sich von der vorherigen Form der Flattermänner, nämlich den Raupen. Die Raupen stehen auf dem Speiseplan von Amseln, Finken, Spatzen und Meisen. Gibt es also weniger Schmetterlinge, dann gibt es auch weniger Vögel und so weiter. Genauso wie Bienen, zählen auch Schmetterlinge zu den wichtigsten Bestäubern etlicher Pflanzenarten.

Das gute an der Geschichte ist, dass der Rückgang laut dem Insektenexperten Stephen Threlkeld nicht irreversibel ist. Er selbst sagt hierzu: "Wir brauchen nur ein wenig mehr Sonne und schon legen sie wieder viele Eier". Zudem hofft er auf die Hilfe von Garten- oder Waldbesitzern. "Schmetterlinge lieben offene Räume wie Lichtungen".
Jeder, der eine "Grünfläche" zur Verfügung hat und wenn sie noch so klein ist, kann durch das Anpflanzen von Blumen einen Beitrag für eine gesunde Umwelt leisten. Es ist nie zu spät etwas für einen gesunden Kreislauf der Natur zu leisten – es kommt uns allen zugute.

 

Quelle: globalmagazin.com

Kategorien: Umwelt Rubriken: Tiere
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