TV-Nachrichten - wann wird umgedacht?

Autor: Gute Nachrichten am 29. Oktober 2012 

Media-Control ist eine private Firma und hat seit vielen Jahren einen untadeligen Ruf als unbestechliche Quotenmesserin. Das bedeutet, was Media-Control über Einschaltquoten aussagt, hat in der Branche Gewicht.
Nun meldet deren Branchendienst Meedia, dass die Einschaltquoten von ARD und ZDF bei den Klassikern "Tagesschau", "Tagesthemen", "heute" und wie sie alle heißen, ein neues Zwanzigjahrestief erreicht haben.

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TV-Nachrichten: Zuschauerzahlen fallen; ein Umdenken ist gefragt.
Bild-Quelle: Gerd Altmann / pixelio.de

Media Control meldet speziell im Zusammenhang mit der Tagesschau, dass erstmals die 5-Millionen-Zuschauerreichweite unterschritten wurde. Nur zum Vergleich: Im Jahr 1992 waren es noch 8,33 Millionen "Tagesschau"-Zuschauer und bei "heute" im ZDF schauten immerhin noch 6,99 Millionen Menschen rein. Was waren das doch für goldige Zeiten!

Ich überlasse es nun unserer geneigten Leserschaft, ob es nur am Inhalt der Sendungen oder an der politischen Ausrichtung der Redakteure liegt.
Der Inhalt ist fast zu 99 Prozent negativ und die politische Ausrichtung in allen Redaktionen ist… seit Jahrzehnten gleich. Denkt mal selbst drüber nach.
Wir wollen uns, im Gegensatz zu den oben genannten Sendungen, politisch neutral verhalten.

Hier nur ein Beispiel von beliebig vielen: Claus Kleber, der Chefsprecher bei "heute", hat vor wenigen Wochen die Tatsache, dass zwar in der Arktis im Sommer das Eis im Rekordtempo geschmolzen ist, jedoch der Zuwachs der Eisdicke in der Antarktis ebenfalls rekordverdächtig ist, verkürzt dargestellt, damit kommentiert, dass die Zustände in der Arktis ein weiterer Beweis für die "Klimakatastrophe" seien aber der Zustand in der Antarktis lediglich auf "das Wetter" zurückzuführen sei. Wie sagt da der Franzose: "Honni soit qui mal y pense" oder "Ein Schelm sei, wer schlechtes dabei denkt".

Natürlich ist das auf den ersten Blick keine gute Nachricht, doch sie soll lediglich dazu dienen, sich einmal die Dinge aus einem anderen Blickwinkel anzugucken. Das Gute daran ist, dass die Zuschauer mehr und mehr Desinteresse zeigen und dadurch eventuell ein Umdenken stattfinden könnte, um die Nachrichten-Sendungen wieder mehr in eine positive Richtung zu lenken. Und es zeigt auch, dass nicht jeder beeinflussbar ist. Zudem spüren viele, dass Angstmacherei keine befriedigende Lösung darstellt und reagieren auf eine lässige Art und Weise statt mit Widerstand, lieber mit Desinteresse.

Gute Nachrichten scheinen anzukommen, was man an der wachsenden Leserzahl unserer Seite sieht. Herzlichen Dank an dieser Stelle, dass lässt einen doch durchaus positiv in die Zukunft blicken.

 

Quellen: meedia.de; achgut.com

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