Ozonschicht erholt sich

Autor: Gute Nachrichten am 18. September 2012 

Der österreichische Umweltminister Nikolaus Berlakovich sagte anlässlich des 25. Jahrestages der Unterzeichnung des Montrealprotokolls: "Kaum ein internationales Umweltabkommen war bisher derart erfolgreich wie das Montreal-Protokoll zum Schutze der Ozonschicht. Der weltweite Ausstieg aus der Produktion und dem Einsatz von Ozon schädigenden Chemikalien wurde damals eingeleitet und in 25 Jahren konsequent umgesetzt. Das Tempo, in dem die schützende Ozonschicht abgenommen hat, konnte entscheidend gebremst werden. Werden alle Ausstiegspläne lückenlos umgesetzt, so wird die Ozonschicht um 2050 wieder das Ausmaß der frühen achtziger Jahre erreicht haben."

Wolken, Ozonschicht
Bild-Quelle: Wilhelmine Wulff / pixelio.de

Österreich hat für seine konsequente Umsetzung des Protokolls von Montreal von der UN-Organisation für industrielle Entwicklung (UNIDO) ein besonderes Lob von Marco Gonzales, dem Chef des zuständigen UNIDO-Sekretariats erhalten. Man weiß, dass die Ausdünnung der Ozonschicht zu einer verstärkten Belastung mit UV-Strahlung führt und damit unter anderem das Hautkrebsrisiko stark erhöht.

In unserem Nachbarland sind Treibgase in Spraydosen und in Kühlflüssigkeiten für Kühl- und Gefriergeräte komplett verschwunden. In Klimaanlagen, Wärmepumpen und in Fahrzeugklimaanlagen war die Verwendung von FCKW und HFCKW gang und gäbe. Diese Substanzen wurden nach und nach durch weniger umweltschädliche Stoffe wie Propan und Butan ersetzt und seit 1990 ist die Verwendung von FCKW in Österreich komplett verboten.

Seit 1987 ist der Ausstoß von vollhalonierten Fluorkohlenwasserstoffen (FCKW) und teilhalonierten Fluorkohlenwasserstoffen (HFCKW) weltweit um 82 % zurückgegangen.

Na also, liebe Politiker, geht doch!

In diesem Zusammenhang verweise ich auch auf den Artikel vom 31. Mai dieses Jahres "Ozonloch über Arktis ist wieder verschwunden".

 

Quelle: lebensministerium.at

 

Kategorien: Umwelt Rubriken: Luft
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