Eine positive Lebenseinstellung lenkt unsere Gesundheit

Autor: Gute Nachrichten am 19. September 2012 

Altbekannt doch immer aktuell. 7.000 Menschen hat man zu diesem Thema befragt. Das Ergebnis war eindeutig: Wer an sich glaubt und positiv denkt, lebt länger.

Lebensfreude
Lebensfreude pur: Wer positiv denkt, lebt länger.
Bild-Quelle: juli.gaensebluemchen / pixelio.de

Laut einer aktuellen Studie wird unsere Gesundheit durch eine positive Lebenseinstellung erhöht. Das haben Wissenschaftler der  Melbourne Universität für angewandte Ökonomie und Sozialforschung durch rund 7.000 Probanden belegen können. Menschen mit einer positiven Einstellung zu sich selbst, die davon überzeugt sind, sich selbst ändern zu können, ernähren sich gesünder und achten zudem ebenfalls auf die Menge an Alkohol, die sie zu sich nehmen. Dazu gehört auch das Reduzieren von Rauchen und das Erhöhen körperlicher Aktivitäten, die bei positiv eingestellten Menschen verstärkt auftreten. Glaubt man an sich und geht mit positiven Gedanken durchs Leben, steigt die SELBST-Achtung – sprich man gibt auf sich SELBST acht!!

 

Lebensfreude erleichtert

 

Nicht alle Wissenschaftler sind von dieser Erkenntnis überzeugt. Ralf Haake, systemischer Berater für Berufs- und Lebensgestaltung sagt im Interview gegenüber dem "pressetext": "Dieser Ansatz ist falsch, weil positives Denken nur beschränkt in der Lage ist, das Leben zu verlängern oder zu verschönern." (…) "Es gibt zwar unzählige Motivationstrainer und Berater, die das Positive in den Vordergrund stellen - das Unterbewusstsein kann jedoch nicht betrogen werden".
Natürlich wird ein jeder in seinem Leben auch mit negativen Erfahrungen konfrontiert. Es hilft nicht, diese zu verdrängen. Unser Unterbewusstsein vergisst nie etwas. Es macht also keinen Sinn, denn irgendwann holen einen diese oft schmerzhaften und unangenehmen Gefühle wieder ein, mit denen man sich dann auseinander setzen sollte. Doch wir sind in der Lage, auch das Positive in den schlimmsten Dingen zu erkennen. Wir alle sind hier, um bestimmte Erfahrungen zu machen. Jeder macht mal einen Fehler, doch wer sich nicht gleich aufgibt, der wird merken, auch wenn es anfangs nicht erkennbar ist, das auch Schicksalsschläge notwendige und wichtige Lektionen in unserem Leben sind, um uns auf den richtigen Weg zu bringen. Wenn man das einmal begriffen hat, dann ist das Leben gar nicht so furchtbar, wie es manchmal zu sein scheint. Positiv denken kann man nur aus einer tiefen Überzeugung heraus, man weiß, dass alles einen Sinn hat. Gefühle zuzulassen, diese an die Oberfläche zu bringen ist keine Schande, sondern eine Befreiung unserer SELBST. Also raus damit! Die Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen muss zugelassen werden, wenn man darüber hinweg kommen möchte. Wut und Angst machen uns hingegen unbeweglich und führen zu inneren Blockaden, die uns auch äußerlich starr machen.
Wie heißt es so schön: Wie man in den Wald hineinruft, so kommt es zu uns zurück. Das bedeutet, so wie wir uns SELBST gegenüber und den anderen verhalten, so wird es immer auch zu uns zurück kommen. Also noch ein Grund mehr mit einer positiven Einstellung durchs Leben zu gehen.

 

"Übung macht den Meister"

 

Wer lange genug positiv denkt, dabei bleibt und übt, wird zum Meister seiner SELBST. Dass das nicht von heute auf morgen geht, ist völlig okay und ganz normal. Unser Gehirn braucht eine Weile, bis es die nachvollziehbaren Prozesse erkannt hat. Es hilft, sich anfangs kognitive Ziele mit einem emotionalen Anker zu setzen, um das Erstrebte zu erreichen. Man bezeichnet diesen Vorgang als sogenanntes "Mottoziel". Nun sollte man sich bewusst machen, was diese Ziele verhindert und wie man solch eine Sabotage gar nicht erst entstehen lässt. Der "pressetext" beschreibt hierzu ein Beispiel bei übergewichtigen Menschen: diese müssten einen starken Wunsch zum Vermeiden von Esssucht finden, um abnehmen zu können. Das würde heißen, einen starken Bedarf nach einer Alternative zu ungesundem und fettem Essen verspüren. Kontinuierliche, kleine Schritte führen zum Erfolg.
Es gibt beispielweise auch eine gute Möglichkeit, Wut anderen gegenüber zu dämmen und gar langfristig zu vermeiden: Wenn man über einen Menschen flucht, gibt es drei ganz einfache Worte mit denen sich die Wut in Luft auflöst. Hängt doch einfach mal "genau wie ich" hinter das Urteil über einen anderen Menschen. Die Wut verschwindet in diesem Moment und eine gewisse Erkenntnis macht sich schleichend breit. Vergesst nicht, wir alle wollen im Grunde nur eines: lieben und geliebt werden. Das Leben ist kostbar und ein Geschenk, über das man sich freuen sollte.

Für viele scheint es vollkommen klar zu sein, dass gute Laune glücklich macht und ein langes, erfülltes Leben verspricht, doch ab und an neigt man dazu, es zu vergessen. Die eher negativen Nachrichten, die man im TV oder Radio aufschnappt erleichtern einem nicht unbedingt dabei zu bleiben – dafür gibt’s ja die guten Nachrichten. 😉 Ach, ja und dann gibt es ja noch die Sache mit dem Herzen und dem Verstand: Der Verstand möchte verstehen – darum ist es gut das auch in diesem Bereich geforscht und darüber berichtet wird, auch wenn das Herz all dies schon lange weiß. Wir sind eben alle "nur" Menschen.

 

Quelle: pressetext.com

Kategorien: Gesundheit Rubriken: Alternative Medizin
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