Sonnenschutz - es muss nicht immer ein Vorhang sein

Autor: Goose am 5. September 2012 

Egal ob Sommer oder Winter, ein Sonnenschutz vor dem Fenster ist immer von Vorteil. Bevor die Rollos und Jalousien auf dem Markt kamen, nutzten die Menschen entweder Vorhänge oder auch Fensterläden. Vorhänge sind in den letzten Jahren in vielen Haushalten zur reinen Zierde geworden, Fensterläden sehen zwar schön aus, haben aber den Nachteil, dass sie das Fenster komplett verdunkeln und so gut wie keinen Spielraum für einen Lichteinfall lassen. Rollos und Jalousien hingegen stellen einen optimalen Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung dar.

Jalousie laesst Licht rein
Jalousien: Ob die Sonnenstrahlen nach außen oder innen gehen, kann man je nach Bedarf regulieren.
Bild-Quelle: Verena N. / pixelio.de

Wenn man sich auf die Suche nach einem passenden Rollo oder einer Jalousie macht, stellt man fest, dass das Angebot riesig ist. Vor dem Kauf sollte man sich als Erstes überlegen, zu welchem Zweck man das Rollo, respektive die Jalousie, einsetzen möchte. Jalousien oder Rollladen, wie sie auch genannt werden, haben Lamellen, die sich mittels Seilzug, Drehstab oder Motor verstellen lassen. Der Begriff Jalousie stammt aus dem Französischen und bedeutet eigentlich Eifersucht (englisch: jealousy). Er wurde abgeleitet von Fenstergittern, deren Anordnung so beschaffen war, dass sie zwar den Blick nach draußen erlaubten, das Innere aber von außen nicht eingesehen werden konnte, ähnlich den Haremsgittern im Orient. Heutige Jalousien bieten sowohl einen variablen Sichtschutz als auch einen Sonnenschutz und Außenjalousien zusätzlich einen Hitzeschutz. Jalousien werden angeboten mit einer Lamellenbreite zwischen sechzehn und einhundert Millimetern. Die Lamellen der Innenjalousien bestehen entweder aus Metall, Holz oder Kunststoff. Gemeinsam ist den Innen- sowie den Außenjalousien, dass sie sich in der Neigung so stellen lassen, dass sie entweder die Sonnenstrahlen aus dem Raum heraushalten oder in den Raum hineinlassen.

Bei Rollos handelt es sich um Tuch, das auf einer Welle aufgewickelt ist. Hier stehen die Varianten Springrolle, Zugrolle sowie Rollo mit Motorbedienung zur Verfügung. Das Springrollo wickelt das Tuch mithilfe einer Federwelle durch einmaliges Ziehen auf- oder ab, beim Zugrollo wird das Tuch mittels einer Perlenschnur an einer Welle von Hand auf- und abgezogen. Rollos gibt es lichtdurchlässig und als sogenannte Verdunklungsrollos, die auch einen gewissen, wenn auch kleinen Wärmeschutz bieten. Rollos haben den Vorteil, dass sie in einer riesigen Zahl unterschiedlicher Muster, Formen und Farben auf dem Markt sind, was eine gewisse Individualität gestattet. Der eindeutige Nachteil liegt darin, dass Rollos keine Möglichkeit bieten, den Lichteinfall in den Raum zu steuern. Dennoch stellen sie eine gute Alternative zu den Jalousien dar.

 

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Kategorien: Allgemein Rubriken: Licht
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