Keine Umweltkatastrophe trotz gestrandetem Öltanker

Autor: Sillikina C. am 16. August 2012 

Was passieren kann, wenn große Mengen Öl ins Meer auslaufen, darüber wird mit unschöner Regelmäßigkeit in den Nachrichten berichtet, wenn es zu einem derartigen Unfall kam. Meistens ist eine lecke Bohrleitung einer Bohrinsel schuld, oder ein Öltanker, der auf Grund gelaufen und havariert ist. An die Bilder vom Unglück der explodierten BP-Platform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexico können wir uns wahrscheinlich alle noch erinnern. Auch, wenn das mediale Interesse nach einem derartigen Unfall irgendwann nachlässt, ist die Natur dort nachhaltig und längerfristig geschädigt.

Tanker Katja, Oeltanker
Der Tanker ″Katja″ wird von Schleppern begleitet.
Bild-Quelle: AFP / Schifffahrtsamt Wilhelmshaven

Glücklicherweise gehen derartige Unfälle auch manchmal glimpflich aus: In der Nacht zum Dienstag lief vor der Nordseeküste ein Tanker auf Grund – beladen mit 87.000 Tonnen Rohöl. Der Küstenabschnitt befand in dem unter besonderen Naturschutz stehenden Wattenmeer.
Das Havariekommando in Cuxhaven, das für solche Fälle zuständig ist, reagierte sofort und sandte mehrere Spezialschiffe, um den aufgelaufenen Tanker "Tanja" zu befreien. Das gelang dann auch, so dass das Schiff seinen Weg nach Wilhelmshaven am frühen Dienstagmorgen unversehrt fortsetzen konnte.

Wie es zu dem Unfall kam ist noch unklar. Klar ist aber, dass kein Tropfen Öl ausgelaufen ist. Schön, dass dieses Mal das sprichwörtliche Glück im Unglück die Oberhand behalten hat.

Autor: Sillikina C.

Quelle: www.gmx.net

 

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