Swatch peilt Rekordumsatz an

Autor: Gute Nachrichten am 25. Juli 2012 

Swatch ist Weltmarktführer im Uhrensektor. Nicht nur die Plastikuhren mit dem ungewöhnlichen Design kommen aus dem Hause Swatch, sondern auch klangvolle Namen wie die Luxusuhren von Breguet, Glashütte, Omega und Tissot gehören zum Konzern.
In der ersten Jahreshälfte wuchsen Umsatz und Gewinn prozentual zweistellig und somit peilt das Unternehmen aus dem Schweizer Ort Biel einen Rekordumsatz von acht Milliarden Franken an.

Swatch - New Gent Laquered, 2012
Ein Modell aus der aktuellen Swatch Kollektion.
Bild-Quelle: swatch.com

Längst sind die Zeiten vorbei, als die Schweizer Luxusuhrenhersteller einen schier aussichtslosen Kampf gegen die japanischen Billig-Quarzuhren geführt haben. Swatch schlug die asiatische Konkurrenz mit deren eigenen Waffen. Man baute Billiguhren mit außergewöhnlichem Design und gewann so die Herzen vor allen Dingen von jungen Kunden.

Im Zuge dieser Erfolge erholten sich auch die teueren Automatikuhren mit aufwendiger Mechanik.

Das Umsatz- und Gewinnplus kommt aber beileibe nicht nur von Swatch sondern auch von den anderen, teueren Marken, bei denen wohl die Gewinnspannen erheblich höher sein dürften als bei den knapp kalkulierten Swatch-Modellen.

Die Aussichten auf die zweite Jahreshälfte sind ausgesprochen günstig. Probleme bereitet jedoch der immer noch viel zu hoch bewertete Franken. Swatch produziert ausschließlich in der Schweiz, lebt aber zu 95 Prozent vom Export.

Jeder Uhrenfreak – und ich zähle mich dazu – ist begeistert von den hochwertigen mechanischen Uhren aus der Schweiz. Sind wir froh, dass es Swatch nachhaltig gelungen ist, einige dieser Marken und die daran hängenden Arbeitsplätze zu erhalten.

 

Quelle: reuters.de

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