Öko­strom kann mit neuer Technik besser trans­portiert werden

Autor: Gute Nachrichten am 24. April 2012 

Der Netzbetreiber Amprion spricht von einem technischen Durchbruch beim Transport von Ökostrom, der den heiß diskutierten und umstrittenen Netzausbau überflüssig machen könnte.


Bild-Quelle: dapd

Das meldet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Die Firma Amprion sagt, dass bereits bestehende Masten und Leitungen so umgerüstet werden können, dass vergleichsweise doppelt soviel Strom transportiert werden kann als bisher. Amprion hat die technische Machbarkeit auf einer Versuchsanlage bereits erfolgreich geprüft. Klaus Kleinekorte, der Geschäftsführer von Amprion, will die erste Leitung über 430 Kilometer auf einer bestehenden Überlandleitung vom Rheinland in den Stuttgarter Raum führen. Wenn alles optimal abläuft, sagt Kleinekorte, kann es bereits 2017 soweit sein. Just zu diesem Zeitpunkt sollen in Baden-Württemberg zwei Atomkraftwerke vom Netz genommen werden.

Der Ausbau der Stromnetze ist einer der Knackpunkte der im Jahr 2011 beschlossenen Energiewende. Gerade dieser Ausbau kommt nur allzu schleppend voran. Man muss aber wissen, dass eine "Energiewende" nur möglich ist, wenn der von großen Windparks in der Nordsee erzeugte Strom auch nach Süddeutschland transportiert werden kann.

 

Quelle: handelsblatt

 

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